03.05.2022

NHT-Bauvolumen erreicht neuen Höchststand im Bezirk Schwaz

SCHWAZ. Trotz der aktuellen Herausforderungen und Kostensteigerungen am Bausektor plant die NEUE HEIMAT TIROL (NHT) für 2022 ein ähnlich hohes Investitionsvolumen wie in den letzten Jahren. Das veranschlagte Gesamtbudget beträgt rund 21 Mio. Euro.

Mit den aktuell in Bau befindlichen Großprojekten in der Jenbacher Tratzbergsiedlung sowie in Gerlos ist die NHT auch im Bezirk Schwaz sehr aktiv.

Insgesamt 185 neue Wohnungen

„Aufgrund unserer langjährigen und guten Zusammenarbeit mit den Gemeindenkönnen wir heuer wieder Projekte für rund 21 Mio. Euro realisieren“, berichtet NHTGeschäftsführer Hannes Gschwentner: „Damit zählt der Bezirk traditionell zu den bauintensivsten Regionen in Tirol. Von der kleinen Wohnanlage bis zum gemeindeübergreifenden Altersheim haben wir bereits die gesamte Palette im gemeinnützigen Wohnbau realisiert.“ Besonders rege ist aktuell die Bautätigkeit in der Marktgemeinde Jenbach. Dort sollen am Standort der alten Tratzbergsiedlung in den nächsten Jahren 500 neue Wohnungen entstehen. Die NHT investiert rund 123 Millionen Euro. Im Herbst erfolgte der Spatenstich für den ersten Bauabschnitt für die ersten Wohnungen sowie einen Kindergarten und eine Kinderkrippe. Die Übergabe ist bis zum Sommer 2023 geplant.

Mit der Bebauung des ehemaligen Sensenunion-Areals ist bereits ein nächstes Projekt auf Schiene. Kürzlich wurde der Sieger des Architekturwettbewerbs gekürt. Die NHT
plant die Errichtung in Holzbauweise. Der Baustart dürfte 2025 erfolgen.

Großprojekte in Jenbach und Gerlos

Noch vor dem Sommer sollen die Bagger in Achenkirch auffahren: Dort ist eine kleine
Wohnanlage mit Seeblick und neun Mieteinheiten geplant. Voll im Bau befinden sich unterdessen die Projekte in Ginzling (zwölf Mietwohnungen) und Gerlos (113 Miet- und
neun Eigentumswohnungen). Für die Tourismusgemeinde errichtet die NHT auch eine neue Zentralgarage mit über 200 Abstellplätzen. Die Fertigstellung ist bis 2024
vorgesehen.
„Wir sind derzeit voll ausgelastet, wenngleich die aktuelle Teuerungswelle sowie der Fachkräftemangel am Bau auch bei uns aufschlägt“, betont NHT-Geschäftsführer
Markus Pollo. „Aufgrund unserer langfristigen Planung sind wir hier aber sehr gut abgesichert und zuversichtlich, die in der Pipeline befindlichen Projekte planmäßig umsetzen zu können. Der gemeinnützige Wohnbau ist für Tirol nämlich unverzichtbar.
 

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